Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.


Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

– November 2017

Mehr Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


es sind begegnungsreiche Zeiten am HIS. Nach zwei sehr unterschiedlichen Großveranstaltungen, die uns viele neue Besucher_innen beschert haben (siehe unten - Rückschau), laden wir Sie nun zu einer weiteren Runde der Streit.Bar im Thalia Nachtasyl. Wolfgang Knöbl diskutiert wieder mit Sighard Neckel,  Miriam Rürup und Hilal Sezgin über neue Bücher, diesmal zum Thema Revolution. Seien Sie gern am 28.11. dabei. Wir freuen uns auf Sie!

Platzhalter

Veranstaltungen Ende November und Anfang Dezember

Mehr Informationen finden Sie unter http://www.his-online.de/veranstaltungen/


28. November, 20 Uhr Streit.bar - Bücher der Gegenwart

Thalia Nachtasyl, Alstertor

Lang lebe die Revolution

Wolfgang Knöbl im Gespräch mit Sighard Neckel, Miriam Rürup und Hilal Sezgin

Streit.Bar will eingreifen - in die städtische Öffentlichkeit, den politischen Diskurs, die gesellschaftliche Debatte darüber, was das Neue an den derzeitigen Problemen ist und wie es weitergehen soll.
In der nächsten Streit.Bar werden folgende Bücher im Mittelpunkt stehen:
Christina Morina - Die Erfindung des Marxismus
Erik Olin Wright - Reale Utopien
Gunnar Hindrichs -  Philosphie der Revolution
Barbara Sichtermann - Viel zu langsam viel erreicht
Alberto Barrera Tyszka - Die letzten Tage des Comandante

29. November, 18 Uhr
HIS, Mittelweg 36
Dr. Edith Hanke von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und Prof. Dr. Klaus Schichte (Universität Bremen) haben die Initiative zum Aufbau eines internationalen und interdisziplinären Netzwerkes ergriffen, das vor allem junge Wissenschaftler_innen sammeln soll, die sich mit Max Weber beschäftigen oder ihre empirischen Forschungen unter Rückgriff auf Konzepte Max Webers betreiben. Das HIS wurde sogleich als Ankerpunkt für die erste Tagung des Netzwerkes ausgewählt, was uns sehr freut. So werden sich hier in Hamburg junge Forschende aus mehreren Ländern und Kontinenten treffen, um über neue Forschungsperspektiven im Geiste Max Webers nachzudenken und weiter am Netzwerk zu bauen. Keynote-Speaker der Tagung wird George Steinmetz von der University of Michigan sein, der zur Methodologie Max Webers referieren wird.

Vorträge von Helen Thompson und Jan-Werner Müller

Hamburger Vorträge zu Demokratie und Staatlichkeit

30.11.17 19 Uhr
Helen Thompson: Carrying the Burden of Euro Zone Dysfunctionality: The Determined Fate of Southern Europe.

14.12.17 19 Uhr
Jan-Werner Müller: Populismus in Europa: Gefahr oder Rettung für die Demokratie?


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

von Julia Hörath
Neuerscheinung:

Julia Höraths Studie beleuchtet die KZ-Einweisungen von »Asozialen« und »Berufsverbrechern« von 1933–1938 neu und schließt Forschungslücken über Verlauf und Entwicklung der systematischen Verfolgung der Betroffenen. Erscheint Anfang Dezember

von Wolfgang Knöbl:

  • The sociological discourse on "modernization" and "modernity".
    In: Revue internationale de philosophie. 71(2017),3(=281); S. 311-329

  • Confronting world/global history with Eisenstadt's civilizational analysis. Promises and problems.
    In: Benjamin Z. Kedar, Ilana Friedrich Silber, Adam Klin-Oron (Hg.): Dynamics of continuity, patterns of change. Between world history and comparative historical sociology. In memory of Shmuel Noah Eisenstadt. Jerusalem: The Israel Academy of Sciences and Humanities, 2017; S. 46-70

von Miriam Müller:

"Terror or Terrorism? The 'Islamic State' Between State and Nonstate Violence​

Digest of Middle East Studies, Vol. No 2, 442–462


Hedwig Richter

wurde von der Hans-Böckler-Stiftung in die Kommission: „Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie“ berufen.

Vorträge von Institutsmitgliedern


23. November

Frankfurt am Main

Zur Problematik kultur- und epochenspezifischer Deutungen von Gewalt.

Wolfgang Knöbl


Tagung "Kulturen und Ordnungsform der Gewalt: Theoretische Ansätze und epochenspezifische Narrative" in Frankfurt am Main


25. November, 13.30 Uhr

Weimar

Vortrag

„Eine revolutionäre Selbstverständlichkeit? Das Frauenwahlrecht als nichtkontroverse Errungenschaft der Revolution.“

Hedwig Richter

Auf der Tagung:

Zusammenbruch, Aufbruch, Abbruch? Die Novemberrevolution als Ereignis und Erinnerungsort


29. November, 19 Uhr

Stadtarchiv Dortmund

Vortrag

Demokratie: ein Elitenprojekt? Ein historischer Blick auf das Wahlrecht"

Hedwig Richter


30. November, 19 Uhr

Universität Oldenburg

Vortrag

„Warum wählen wir? Eine Geschichte der Demokratie“

Hedwig Richter


6. Dezember, 19 Uhr

Webinar VHS.Dortmund


Gewalt und Governance im "Islamischen Staat"

Miriam Müller


14. Dezember, 12:30 Uhr


Keynote auf dem interdisziplinären Workshop

„Fragmentierte Gegenwart. Zur Reichweite von Formationsbegriffen in den Sozial- und Geisteswissenschaften“ in Leipzig

Wolfgang Knöbl


Rückschau: Nacht des Wissens

Wir freuen uns über die große Resonanz, die unsere diesjährige Nacht des Wissens gehabt hat. Unter dem Motto "Revolution!" gewährten unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Einblick in ihre Forschung und diskutierten angeregt mit den Besucher_innen. Unsere Gäste nutzten auch fleißig die Gelegenheit, am Quiz von Bibliothek und Archiv teilzunehmen, die Ausstellung oder einen Film anzuschauen, in den Neuerscheinungen der Hamburger Edition oder des Mittelweg 36 zu blättern oder einfach bei einem Glas Wein noch ein wenig zu plaudern.

Rückschau: Conference Fascism and Antifascism in Our Time - Critical Investigations

Erstmalig fand am HIS eine Konferenz statt, die in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung durchgeführt wurde. Dank der guten Zusammenarbeit von HIS und BPB und der Unterstützung durch das Auswärtige Amt konnten Teilnehmer_innen aus 28 Ländern nach Hamburg reisen, um für 3 Tage unsere Gäste zu sein. Der Eröffnungsvortrag des an der University of Michigan lehrenden britischen Historikers Geoff Eley fand im neuen Zentralgebäude der Leuphana-Universität Lüneburg statt. An den folgenden zwei Tagen kamen die Teilnehmer_innen bei uns am HIS zusammen, um Kurzvorträge zu unterschiedlichen Aspekten von Faschismus und Antifaschismus anzuhören und sich auszutauschen.

Nachrichten von der Hamburger Edition und der Zeitschrift Mittelweg 36

Neuerscheinung: Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert von Ute Daniel
Ute Daniel untersucht die wechselhaften Beziehungen zwischen Politik und Medien vom Ersten Weltkrieg bis in die 1980er Jahre in Deutschland und Großbritannien.
»Beziehungsgeschichten. Politik und Medien im 20. Jahrhundert« ist Anfang Dezember im Buchhandel erhältlich und kann ab sofort im Webshop der Hamburger Edition versandkostenfrei bestellt werden.

Dieser Newsletter wird automatisch versendet.
Sie sind mit folgender Adresse angemeldet: unknown@noemail.com
Hier können Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre persönlichen Daten ändern.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns bitte:
newsletter@his-online.de

Hamburger Institut für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel. +49 40 414097-0

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen. Schauen Sie sich doch auch einmal den gemeinsamen Newsletter von Hamburger Edition und Mittelweg 36 an.
Impressum: www.his-online.de/impressum

If you don’t want to receive any more messages (to: unknown@noemail.com) any longer, you can unsubscribe at any time. Click here