Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.


Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— Dezember 2017


Liebe Leserinnen und Leser,

mit dem gut besuchten Vortrag von Jan-Werner Müller ist am 14. Dezember die erste Reihe unserer Forschungsgruppe „Demokratie und Staatlichkeit“ zu Ende gegangen.

Ab Februar begrüßen wir Sie gern wieder zu unseren öffentlichen Veranstaltungen im Haus. Der neue Flyer für das 1. Quartal 2018 ist in Arbeit und wird im Januar wieder in der Stadt verteilt und Ihnen auch über unsere Veranstaltungsseite zum Download zur Verfügung gestellt. Schicken Sie uns auch gern eine E-Mail an veranstaltungen@his-online.de, wenn Sie zu den einzelnen Veranstaltungen per E-Mail eingeladen werden möchten. Zunächst einmal wünschen wir Ihnen nun aber erholsame Feiertage und freuen uns, wenn wir Sie im neuen Jahr wieder bei uns begrüßen dürfen.

Mit herzlichen Grüßen

Wolfgang Knöbl und Victoria Romano


WK-Vorlesung

Antrittsvorlesung von Prof. Wolfgang Knöbl an der Leuphana Universität Lüneburg am 31. Januar 2018

Zum 1.6.17 wurde Wolfgang Knöbl auf eine nebenberufliche W3-Professur für Politische Soziologie und Gewaltforschung berufen. Am 31. Januar 2018 um 18 Uhr hält er seine Antrittsvorlesung im Forum des Zentralgebäudes der Leuphana-Universität.


Kooperationen



Mapping #NO G20

Am 18.12. hat sich ein Netzwerk von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am HIS getroffen, um gemeinsam das Projekt Mapping #NOG20 auf den Weg zu bringen. Ziel des vom HIS in Kooperation mit dem Institut für Protest- und Bewegungsforschung (ipb) und dem Zentrum Technik und Gesellschaft (ZTG) der Technischen Universität Berlin koordinierten Forschungsprojektes ist die Dokumentation und Analyse der Ereignisse um den G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017. Hier finden Sie nähere Informationen zu der Initiative und den beteiligten Wissenschaftlern.

Rechtssoziologie

Prof. Knöbl und weitere Wissenschaftler_innen des HIS sind mit Prof. Tobias Eule von der Universität Bern im Gespräch, um über mögliche Kooperationen mit rechtssoziologischer Perspektive nachzudenken. Ein erstes Treffen hat am 15.12. am HIS stattgefunden, weitere  Treffen in Berlin und Bern sind geplant.


Anneliese Meier-Preis

Der brasilianische Soziologe José Maurício Castro Domingues da Silva erhält auf Vorschlag von Wolfgang Knöbl und Sergio Costa von der FU Berlin den Anneliese-Meier-Forschungspreis.
Für den nach der Philosophin und Wissenschaftshistorikerin Anneliese Maier benannten Forschungspreis können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Geistes- und Sozialwissenschaften aus dem Ausland vorgeschlagen werden, deren bisherige wissenschaftliche Leistungen in ihrem Fachgebiet international anerkannt sind und von deren Forschungskooperation mit Fachkollegen in Deutschland ein nachhaltiger Beitrag zur weiteren Internationalisierung der Geistes- und Sozialwissenschaften in Deutschland erwartet wird.


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern


Buch Hörath

Buch von Julia Hörath erschienen

Die KZ-Haft von »Asozialen« und »Berufsverbrechern« wurzelte in Plänen zur Inhaftierung „sozialschädlicher“ Personen vor 1933. Bereits kurz nach der Machtübernahme realisierten lokale Akteure die Konzepte mittels KZ-Haft. Ihr Agieren schuf die Voraussetzungen für Massenverhaftungen von über 10.000 Menschen 1937/38. Julia Höraths Studie zeigt die Schwächen des bisher die Forschungsdebatten dominierenden Stufenmodells, das von scharfen Zäsuren in der Entwicklung der KZ ausgeht. Sie stärkt demgegenüber Argumente der Kontinuitätsthese, nach der alle wesentlichen Funktionen bereits in den frühen KZ angelegt waren.
Link zum Buch

Miriam M. Müller

Miriam Müller ist am 22. Januar im Rahmen des „RSF-Hub“ zur Vernetzung und Kooperation von Praxis und Wissenschaft von der „Abteilung S“ ins Auswärtigen Amt eingeladen.  Unter dem Label „Runder Tisch für Rechtsstaatlichkeitsförderung“ wird es um kontextuelle Rechtsstaatlichkeitsförderung im Rahmen bundesdeutscher Krisen- und Konfliktprävention, Stabilisierung und Friedensförderung gehen.


Zum Nachhören und Nachlesen: Fascism and Antifascism in Our Time

Conference Fascism and Antifascism in Our Time

Bericht und Vorträge online

Vom 1.-3.11. fand in Lüneburg und bei uns am Institut die Konferenz "Fascism and Antifascism in Our Time" statt, eine Kooperation des HIS mit der Bundeszentrale für politische Bildung. Sie können nun auf der Veranstaltungsseite den Konferenzbericht lesen und die Vorträge nachhören.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Mittelweg-Kapitalismus

Das neue Heft der Zeitschrift Mittelweg 36 ist erschienen. Hervorgegangen aus der letzten Frühjahrstagung des Arbeitskreises für Moderne Sozialgeschichte beschäftigt es sich mit dem Thema "Theorien des Kapitalismus". "Wie funktioniert der Kapitalismus und wann und wie wird er einmal enden? Solche Fragen, wie sie heute wieder allenthalben vernehmbar sind, mögen zwischenzeitlich etwas aus der Mode gekommen sein, doch sind sie bekanntlich so alt wie der Kapitalismus selbst und immer schon Teil der Debatte über seine Gegenwart und Zukunft. Was haben uns frühere Versuche, ihm theoretisch auf die Schliche zu kommen, heute zu sagen?"

mit Beiträgen von F. Lenger, Th. Welskopp, F.W. Graf, J.Kocka und W. Knöbl
Link zum Heft


Dieser Newsletter wird automatisch versendet.
Sie sind mit folgender Adresse angemeldet: unknown@noemail.com
Hier können Sie den Newsletter abbestellen oder Ihre persönlichen Daten ändern.
Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns bitte:
his@his-online.de

Mehr Informationen finden Sie unter www.his-online.de
Hamburger Institut für Sozialforschung
Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel. +49 40 414097-0

Wir freuen uns, wenn Sie unseren Newsletter weiterempfehlen. Schauen Sie sich doch auch einmal den gemeinsamen Newsletter von Hamburger Edition und Mittelweg 36 an.
Impressum: www.his-online.de/impressum

If you don’t want to receive any more messages (to: unknown@noemail.com) any longer, you can unsubscribe at any time. Click here