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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— Januar 2019

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de



Liebe Leserinnen und Leser,


wir hoffen, Sie hatten einen guten Start in das neue Jahr und werden die ein oder andere Gelegenheit nutzen, Vorträge und Diskussionen oder die noch laufende Landshut-Ausstellung hier im Hause zu besuchen. Seien Sie herzlich eingeladen!

Der erste Vortrag findet, anders als ursprünglich angekündigt, am 22. Januar bei uns im Hamburger Institut für Sozialforschung statt: Ann Cahill, Professorin am Department of Philosophy der Elon University, North Carolina, wird über "Sexuelle Gewalt" sprechen.
Der Vortrag von Skadi S. Krause am 16. Januar muss leider entfallen, einen Nachholtermin kündigen wir rechtzeitig an.

Mit herzlichen Grüßen vom Mittelweg!


Veranstaltungen

Alle Termine finden Sie hier


The Shimmering Moment of Disclosure: Vulnerability and Sharing Experiences of Sexual Violence

Ann Cahill (Elon University, North Carolina) spricht auf Einladung der Forschungsgruppe Makrogewalt (HIS) am 22. Januar um 19 Uhr über "Sexual Violence" (in englischer Sprache). Es moderiert Laura Wolters.


The Legitimacy of Financial Profits. New Comparative and Historical Perspectives on the Dynamics of Financial Capitalism

29. bis 31. Januar
Mehr als zehn Jahre nach der Kreditklemme und acht Jahre nach der Eurokrise kann die Sozialforschung den Blick von der unmittelbaren Krisendynamik abwenden und sich auf allgemeinere Fragen konzentrieren, wie bspw. der globale Finanzkapitalismus und nationale (oder regionale) politische und kulturelle Strukturen zusammenwirken.


Organisiert wird die am HIS stattfindende Tagung von Prof. Dr. Sascha Münnich, Institut für Soziologie, Universität Göttingen.


Hier finden Sie weitere Informationen zum Programm.


Sanctioning Capitalists—Protecting Capitalism—Control of corporate misconduct from prosecution to financial settlements

Cornelia Woll eröffnet mit ihrem (englischsprachigen) Vortrag am 29. Januar um 19 Uhr bei uns im HIS die von Professor Sascha Münnich konzipierte Tagung "The Legitimacy of Financial Profits".


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

im Bereich Forschung


Friederike Bahl

diskutiert am 1. Februar zum Thema "Proletarisierung in der Dienstleistungsarbeit - Die Verstetigung unsteter Lebensmodelle durch Arbeit". Der Vortrag ist Teil der Stephan-Leibfried-Tagung des SOCIUM zu "Armut und Armutspolitik" im Haus der Wissenschaft in Bremen.

Am 5. Februar trägt sie im Rahmen der Werkstattgespräche am Law & Society Institute der Humboldt-Universität zu Berlin zum Thema "Emotionen bei Gericht" vor. Titel ihres Vortrags: "Wandel von Autorität im Richteramt? Über gesteigerte Kommunikationsanforderungen und ihre Effekte".

Außerdem: Unter dem Titel "Autorität im Richteramt und die "Feminisierung" der Justiz" verhandelt sie in einem Aufsatz die Frage, wie die wachsende Zahl an Richterinnen die Debatte um richterliche Autorität erneuert. (In: Hilge Landweer/Catherine Newmark (Hg.) (2018): Wie männlich ist Autorität?  Feministische Kritik und Aneignung, Campus Verlag)


Lars Döpking 

spricht am 22. Januar an der Leuphana Universität Lüneburg im Forschungskolloquium Soziologische Theorie. Der Titel lautet „Der Steuerstaat als Herrschaftsverband. Überlegungen zur Dynamik seiner Transformation seit 1946." (Beginn 18 Uhr).


Wolfgang Knöbl

trägt am 24. Januar im Institut für europäische Ethnologie der Universität Wien vor. Titel seines Vortrags: "Die Moderne als „essentially contested concept“".


Philipp Müller

hält am 15. Januar an der Humboldt-Universität zu Berlin einen Gastvortrag im Rahmen der Vorlesungsreihe "Literatur und Geschichte" mit dem Titel "Politik der Erzählstrategien in der Historiographie des 19. Jahrhunderts".


Hedwig Richter

diskutiert am 15. Januar im Schloss Bellevue mit Elke Büdenbender, Franziska Giffey, Barbara Stamm und Maria Wersig über die Frage "Wie kann heute mehr Teilhabe von Frauen auf politischer und parlamentarischer Ebene erreicht werden?" (Moderation: Gudula Geuther).
Bundespräsident Walter Steinmeier eröffnet die Matinee über "100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland".

Am 23. Januar hält sie einen Vortrag an der Universität Münster mit dem Titel "Die ungeliebte Wahl: Demokratie als Eliteprojekt im 19. Jahrhundert" im Kolloquium des SFB 1150 „Kulturen des Entscheidens“.

Und: Wir gratulieren unserer Kollegin zum Stiftungspreis der Demokratie-Stiftung der Universität zu Köln und freuen uns mit ihr über die Auszeichnung!


Laura Wolters

kommentiert am 30. Januar den Vortrag "Gewalt gegen Männer. Sexualisierte Gewaltwiderfahrnisse durch Frauen" von Nicolas Stumvoll in der Vortragsreihe "Organisation, Dauer und Eigendynamik von Gewalt“ der Forschungsgruppe Ordex an der Uni Bielefeld.
 


Soziopolis - Gesellschaft beobachten

Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


Ressentiments

In ihrem Essay erläutert Cornelia Koppetsch die Schlüsselrolle von Emotionen in politischen Bewegungen und wie insbesondere Ressentiments als emotionales Einfallstor sowohl rechte als auch linke Protestbewegungen befeuern.


1968 - 2018

Im Rückblick auf das vergangene Jahr und 1968 entwirft Frank Nullmeier eine politische Soziologie des Zeitempfindens beider Jahre: Wo 1968 noch Aufbruchsstimmung herrschte, findet sich heute vor allem Besorgnis um Wahrheit, Liberalität und Demokratie.


Wider die Macht der Banken

Die britisch-südafrikanische Ökonomin Ann Pettifor wurde im Dezember 2018 mit dem Hannah-Arendt-Preis für Politisches Denken geehrt. Soziopolis hat sowohl die Rede der Preisträgerin als auch die auf sie gehaltene Laudatio dokumentiert und um eine Rezension des Pettifor-Buches "Die Produktion des Geldes" ergänzt.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags
Führen und Folgen. Autorität in der Demokratie
Heft 6 | Dezember 2018/Januar 2019

Dass das Verhältnis von Demokratie und Autorität ein spannungsgeladenes ist, wussten schon die alten Griechen, steht der demokratische Anspruch auf gleichberechtigte Mitbestimmung aller doch unweigerlich in Widerspruch zu der Vorstellung freiwilliger Über- und Unterordnung, wie sie für die Idee der Autorität charakteristisch ist.
Vor dem Hintergrund der aktuellen populistischen Herausforderung der liberalen Demokratie unternimmt das aktuelle Heft historische und politiktheoretische Probebohrungen auf umkämpftem Gelände.
Mit Beiträgen von Christoph Michael, Grit Straßenberger, Wilfried Nippel, Bernhard Dietz, Felix Wassermann, Stefan Kühl und Wolfgang Kraushaar

Die nächste Ausgabe Mittelweg 36 erscheint als Doppelheft 1-2/2019 Ende März 2019 und dokumentiert verschiedene Fragestellungen der jüngeren Gewaltsoziologie.

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