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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— April 2019

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


es geht weiter mit unseren neuen Veranstaltungen
Am 15. April werden in der Streit.Bar im Thalia Nachtasyl unter dem Titel „ Angstmacher, Hassprediger, Wutbürgerinnen“ wieder aktuelle Bücher diskutiert. Wir freuen uns außerdem, am 16. April Jack Katz im HIS zu begrüßen und am 30. April laden wir Sie herzlich zu „Das HIS diskutiert“ ein.
Mehr zu diesen Terminen sowie Neuigkeiten von Mittelweg 36 und der Hamburger Edition lesen Sie in diesem Newsletter. Anregende Lektüre und wie immer

herzliche Grüße aus dem Mittelweg!



Veranstaltungen

Alle Termine finden Sie hier


Angstmacher, Hassprediger, Wutbürgerinnen

Sind wir aktuell gerade an einer Schwelle, an welcher der demokratische Diskurs in Gefahr ist von Emotionen überwältigt zu werden? Darüber wird in der nächsten Streit.Bar am 15. April im Thalia Nachtasyl diskutiert.


Unspeakable: The Mysterious Rise and Fall of Crime since 1960

Am 16. April begrüßen wir Jack Katz (Soziologe; Los Angeles). Der Abend wird moderiert von Nadja Maurer (Ethnologin; Wissenschaftlerin in der Forschungsgruppe Makrogewalt bei uns im Hamburger Institut für Sozialforschung).


NS-Bildpolitik – Fotojournalistische Reportagen über die "Judenfrage"

Im Rahmen von "Das HIS diskutiert" sprechen Harriet Scharnberg und Michael Wildt am 30. April über die politische Funktion von Bildern und die Möglichkeit ihrer retrospektiven Entschlüsselung. Es moderiert Birthe Kundrus.
(Eine Veranstaltung der Universität Hamburg, des Verlags Hamburger Edition und des HIS)


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

im Bereich Forschung


Herzlich Willkommen am HIS

Wir freuen uns, unsere neuen Kolleg_innen Prof. Dr. Tobias Eule, Thomas Hoebel, Prof. Dr. Teresa Koloma Beck und Chris Schattka zu begrüßen!


Lars Döpking

Am 30. April hält Lars Döpking im Tuesday Seminar des Center for the Study of Democracy der Leuphana Universität Lüneburg einen Vortrag unter dem Titel “Transformation des Steuerstaats – Transformation der Demokratie?” (Room: C12.105 / 16:15-17:45 Uhr).


Thomas Hoebel

Am 2. Mai findet an der Universität Heidelberg der 5. Workshop des Arbeitskreises "Methodische Probleme der sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung" statt.

Dieser wurde unter anderem von Mitgliedern der Forschungsgruppe Makrogewalt des HIS mitgegründet und wird von ihnen mitgestaltet.


Wolfgang Knöbl

Neu von ihm erschienen:
"A Secular Age? The Modern World and the Beginnings of the Sociology of Religion"

(In: Rebekka Habermas: Negotiating the Secular and the Religious in the German Empire; New York, Berghahn Books, 2019)


Hedwig Richter

und weitere Expert_innen sind im Feature "Angst und Demokratie in 70 Jahren Bundesrepublik" im DLF zu hören.
Im Blog Sozialtheoristen lesen Sie ein ausführliches Interview mit Hedwig Richter über Aufbrüche, Reformen und soziale Bewegungen der fast fünf Jahrzehnte währenden Reichsgeschichte.



Zur Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


Niklas Luhmann reconsidered. Systemtheorie der Gesellschaft, Selbstthematisierung und die Grenzen der Organisierbarkeit

Anlässlich der Veröffentlichung von Schriften aus dem Nachlass Niklas Luhmanns hat Soziopolis einen Themenschwerpunkt zusammengestellt, der die Aufmerksamkeit auf diese nun endlich lesbar gewordenen Schriften lenken möchte.


Im Interview ordnet André Kieserling, Mitherausgeber und exzellenter Luhmann-Kenner, die im Dezember 2017 publizierte Systemtheorie der Gesellschaft in die Werkgeschichte ein und beleuchtet ihre Besonderheiten. Andreas Göbel geht in seinem Literaturessay der Frage nach, welche Rolle die „Selbstthematisierung des Gesellschaftssystems“ in und für Luhmanns Systemtheorie der Gesellschaft spielt. Thomas Hoebel beschließt den Schwerpunkt mit einer Rezension des 2018 erschienenen ersten Bandes der auf insgesamt sechs Bände angelegten Schriften zur Organisation.


Attention, please! Über Sichtbarkeit in der Plattformöffentlichkeit

Jan-Felix Schrape wirft einen Blick hinter die glatte Bildschirmoberfläche der digitalen Welt: In seinem Essay beschreibt er das komplexe soziotechnische Wechselspiel zwischen Plattformen, Werbenetzwerken, Medienanbietern, Rezeptionsdynamiken und algorithmischen Strukturen, das darüber entscheidet, welche Inhalte wir als User überhaupt zu sehen bekommen – und welche nicht.


Rezensionen 

Uneinigkeit und Recht und Freiheit sind nicht nur die Themen von Judith N. Shklars Aufsatzsammlung "Der Liberalismus der Rechte", die Volker M. Heins auf Soziopolis rezensiert, sondern auch die Merkmale einer liberalen Gesellschaft: Von Konsens, so lernen wir, war nie die Rede.

Weitere rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu "The Emotions of Protest" von James M. Jasper oder "What is Rape?" von Hilkje Charlotte Hänel, finden Sie hier.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags

Im Brennglas der Situation. Neue Ansätze in der Gewaltsoziologie

Heft 1-2 | April/Mai 2019

Das Interesse der jüngeren sozialwissenschaftlichen Gewaltforschung war in den vergangenen Jahren vornehmlich auf die möglichst detaillierte Beschreibung konkreter Gewaltsituationen gerichtet. Seit einiger Zeit jedoch mehren sich die Stimmen, die Skepsis an der Leistungsfähigkeit des situationistischen Paradigmas artikulieren und methodische Neuerungen einfordern. Höchste Zeit also, einmal kritisch in Augenschein zu nehmen, was Im Brennglas der Situation sichtbar wird – und was nicht.
Mit Beiträgen von Thomas Hoebel, Stefan Malthaner, Wolfgang Knöbl, Eddie Hartmann, Randall Collins, Lee Ann Fujii, Vincenz Leuschner, Laura Wolters, Rainer Schützeichel und Wolfgang Kraushaar

Zur Leseprobe »Riot im Schanzenviertel« von Stefan Malthaner und zum Beitrag »Wir haben Charlie Hebdo getötet!« von Thomas Hoebel.



Das Frühjahrsprogramm der Hamburger Edition ist erschienen – mehr Informationen finden Sie hier.


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Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel. +49 40 414097-0

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