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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— Mai 2019

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


Wir freuen uns, wenn Sie am 22. Mai mit uns die Berliner Historikerin Birgit Aschmann begrüßen: sie ist der gemeinsamen Einladung vom Instituto Cervantes Hamburg und dem HIS gefolgt und spricht über die rigide Emotionspolitik der Franco-Diktatur.
Mehr aus dem Institut, von und über unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, aus der Hamburger Edition, der Zeitschrift Mittelweg 36 und von Soziopolis lesen Sie in der Mai-Ausgabe unseres Newsletters.

Herzliche Grüße aus dem Mittelweg!



Veranstaltungen

Alle Termine finden Sie hier


Siegfried Landshut – Vertreibung, Exil, Rückkehr

Der Historiker Rainer Nicolaysen zeichnet in seinem Vortrag am 15. Mai an der Universität Hamburg den Lebensweg Siegfried Landshuts nach und gibt zugleich Einblicke in ein bemerkenswertes wissenschaftliches Werk.

Vortrag und Diskussion im Hörsaal AP 2 der Universität Hamburg.

Eine Veranstaltung des Blogs 100x100, der Universtität Hamburg und des HIS.
Ort: Universität Hamburg


Der Franquismus als "emotional regime"

Die rigide Emotionspolitik der Franco-Zeit war von lang anhaltender Wirkung.

Am 22. Mai spricht Birgit Aschmann (Berlin) auf Einladung des Instituto Cervantes Hamburg und des HIS im Mittelweg.


Rückblick

Am 30. April war Harriet Scharnberg zu Gast im HIS. Mit Michael Wildt und Birthe Kundrus sprach sie über ihr Buch "Die »Judenfrage« im Bild".
Lesen Sie hier den Veranstaltungsbericht in der taz.


Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

im Bereich Forschung


Herzlich Willkommen am HIS

Wir freuen uns, dass Chris Rea, Soziologe an der Brown University und The Ohio State University, einer unserer ersten beiden Landshut-Stipendiaten, für einen Monat bei uns im Mittelweg forscht und den Austausch mit unseren Wissenschaftler_innen vertieft.

Hedwig Richter

14. Mai, Berlin, Körber History Forum: "Wie christlich ist das Abendland? Europäische Identität und Werte in einer globalisierten Welt". Gespräch mit Giuseppe Veltri;
22. Mai, Dresden: "Demokratie und Geschlecht. Die Einführung des Frauenwahlrechts in der Historiographie", Tagung der Universität Dresden und des Landeszentrale für politische Bildung Sachsen "100 Jahre Frauenwahlrecht in Deutschland";
29. Mai, Deutsches Historisches Museum, Berlin, Demokratischer Salon mit Gesine Schwan: Im Gespräch mit Armaghan Naghipour und Armin Schäfer;
4. Juni, Helmut-Schmidt-Universtität, Hamburg: "Revolution, Reformen, Geschlecht. Narrative der Demokratie", Kolloquium, Neueste Geschichte


Aaron Sahr

Am 22. Mai hält er einen Vortrag im Soziologischen Kolloquium der Universität Duisburg-Essen. Titel: "Gefallen und Vergeltung. Eine Beziehungssoziologie des (europäischen) Geldes".



Zur Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


„Gesellschaft“ oder „soziales Leben“?

Womit sich die Soziologie befasst und befassen sollte, ist in der Geschichte des Faches seit jeher umstritten. Vor dem Hintergrund jüngerer Aufbrüche in der deutschen Soziologie, die sich mit der Frage befassen, ob das Fach zukünftig nicht mehr „Gesellschaft“, sondern „soziales Leben“ beobachten sollte, haben wir Robert Seyfert gebeten, das Konzept einer Lebenssoziologie in den programmatischen Grundlinien vorzustellen. Seinem Aufschlag folgt ein Beitrag von Heike Delitz zu den unterschiedlichen „Vitalismen“ in der zeitgenössischen Soziologie. Weitere Wortmeldungen und Beiträge sind willkommen!

Auf die Zettel, fertig, los!

Am 8. April ging das Niklas-Luhmann-Archiv online. Das Informationsportal ist Teil des an der Universität Bielefeld betriebenen Langzeitprojektes „Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses“ und macht zahlreiche Dokumente aus dem Nachlass des Bielefelder Systemtheoretikers zugänglich.
Wir haben Johannes Schmidt, den wissenschaftlichen Projektkoordinator und einen der besten Kenner der Materie, darum gebeten, uns die Edition dieses Nachlasses in einer knappen Präsentation vorzustellen. Zudem hat er uns in einem Interview einen Blick auf die Hinterbühne der Luhmann‘schen Theorieproduktion gewährt.

Ordnung und Fragilität des Sozialen

Renate Mayntz, die Grande Dame der deutschen Soziologie und Gründungsdirektorin des Max-Planck-Instituts für Gesellschaftsforschung (MPIfG) in Köln, feierte am 28. April ihren 90. Geburtstag. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir einen Ausschnitt aus einem Gespräch, das die Jubilarin mit Ariane Leendertz und Uwe Schimank über ihr Leben und ihre wissenschaftliche Arbeit geführt hat.

Das gehasste Geschlecht

Kate Mannes Studie Down Girl. Die Logik der Misogynie fußt auf der Unterscheidung zwischen den „guten“ und den „schlechten“ Frauen: Während die gute Frau die Rolle, die eine patriarchalisch strukturierte Gesellschaft ihr zuschreibt, dankend annimmt, verlässt die „schlechte“ Frau dieses Terrain, greift nach gesellschaftlichen Gütern, die männlich konnotiert sind, und zieht so den misogynen Hass auf sich. Ann Cahill lotet in einem Literaturessay aus, wie schwer es ist, gegen diese Strukturen vorzugehen und hebt die dringende Notwendigkeit hervor, dennoch Widerstand zu leisten.

Rezensionen 

Vor dem Hintergrund der soziologischen Wiederentdeckung der Mittelschichten konstatiert Stefan Hradil, „wie wenig wir im Grunde über sie wissen“. Auf Soziopolis rezensiert er das Buch „Die Mitte als Kampfzone. Wertorientierungen und Abgrenzungspraktiken der Mittelschichten“ und am Ende steht fest: „Die“ Mittelschicht gibt es nicht.
Weitere rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu Hannah Arendts " The Modern Challenge to Tradition. Fragmente eines Buchs", Volkmar Siguschs "Kritische Sexualwissenschaft" oder "Autonomie und Befreiung. Studien zu Hegel" von Christoph Menke, finden Sie hier.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags

Gefallen und Vergeltung

Eine Beziehungssoziologie des (europäischen) Geldes
Aaron Sahr
Vortrag

Im Rahmen des Soziologischen Kolloquiums, Institut für Soziologie der Universität Duisburg-Essen, spricht Aaron Sahr über das Thema seines Buches »Das Versprechen des Geldes. Eine Praxistheorie des Kredits«.
Mittwoch, 22.5.2019, 14:15 Uhr
Universität Duisburg-Essen, Institut für Soziologie, Lotharstr. 65, Duisburg, Gebäude LF, Raum LF 132

Öffentliche Veranstaltung für Studierende und Kolleg_innen aller Fakultäten der Universität Duisburg-Essen; die Ankündigung finden Sie hier. Mehr über Das Versprechen des Geldes. Eine Praxistheorie des Kredits.



 Hier finden Sie Informationen zum Frühjahrsprogramm der Hamburger Edition.


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Mittelweg 36
20148 Hamburg
Tel. +49 40 414097-0

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