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Neues aus dem Hamburger Institut
für Sozialforschung

— Juni 2019

Weitere Informationen finden Sie unter www.his-online.de


Liebe Leserinnen und Leser,


auch im Juni laden wir Sie herzlich zu unseren Veranstaltungen ein: am 18. Juni findet "Das HIS im Gespräch" mit Wolfgang Kraushaar und Martin Bauer statt, am 26. Juni sind Verena Keysers und Jo Reichertz vom Kulturwissenschaftlichen Institut im Essen im HIS zu Gast und am 27. Juni begrüßen wir Susana Naotzky aus Barcelona bei uns. Wir freuen uns, wenn Sie dabei sein können.

Herzliche Grüße aus dem Mittelweg!



Veranstaltungen

Alle Termine finden Sie hier


Berkeley — Tokio — Paris — Prag —West-Berlin

Die 68er–Bewegung International / Aus der Protest-Chronik.
In jeder Ausgabe der Zeitschrift Mittelweg 36 veröffentlichte Wolfgang Kraushaar Beiträge »Aus der Protest-Chronik« sowie im Herbst eine vierbändige Chronik, die die Vor- und Hauptgeschichte der 68er-Bewegung erstmals en détail präsentiert.

Darüber spricht Wolfgang Kraushaar am 18. Juni um 19 Uhr mit Martin Bauer.


Der gemeinsame Gang an die Grenzen des Sozialen. Eskalationen zwischen Polizei, Ordnern und Fußballfans

Der Vortrag von Verena Keysers und Jo Reichertz (beide Essen) eröffnet unsere neue Vortragsreihe "Gewalt im Prozess". Termin: 26. Juni, 19 Uhr


Evidence Struggles: Legality, Legitimacy, and Social Mobilizations in the Catalan Political Conflict

Am 27. Juni haben wir Susana Narotzky (Barcelona) mit einem Vortrag bei uns zu Gast. Herzlich Willkommen!



Neues von unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern

im Bereich Forschung


Moderne Souveränität

Wir freuen uns über den Start unserer neuen Forschungsgruppe.
Sie untersucht Konstitutionen und Wandlungen privilegierter Zahlungsfähigkeit in modernen Geldwirtschaften. Wie entstehen und verändern sich monetäre Autonomiegrade und Abhängigkeitsstrukturen – und was sind die gesellschaftlichen Konsequenzen?


Lars Döpking

hält am 20. Juni einen Vortrag unter dem Titel "Lessons from Southern Euro­pe? An Interdisciplinary Approach to the Challen­ges of Democracy and Statehood in Times of
Transformation" im Rahmen der Summerschool "Current Crisis and Perspectives of Democracy in Brazil and Mexico" an der Unversitäti Vechta.


Stefan Malthaner und Hedwig Richter

Auf der Tagung "Auf die Straße! Politischer Protest in Deutschland" der Bundeszentrale für polititsche Bildung nimmt Hedwig Richter am 17. Juni an der Paneldiskussion "Die Männerwelt zum Wanken bringen! Proteste für Geschlechtergerechtigkeit" teil. Ebenfalls am 17. Juni diskutiert Stefan Malthaner im Rahmen der Diskussionsrunde "Wieso Weshalb Warum? Eskalationen bei  Protesten".


Philipp Müller

übernimmt die Moderation des Workshops "Ludwig von Mises in the History of Economics and Liberalism" am Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam am 24. Juni.

Am 27. Juni hält Philipp Müller an der FU Berlin auf der Tagung „Ästhetische Eigenzeiten der Wissenschaften“ einen Vortrag mit dem Thema "Teleologie und Kontingenz. Pluralisierung von Eigenzeiten in der Historiographie des 19. Jahrhunderts".


Aaron Sahr

spricht am 27. Juni auf dem Panel ""Governing through Markets" – Governing Finance and Money in a Post-Crisis World" auf dem 31st Annual Meeting der Society for the Advancement of Socio-Economics (SASE) in New York: "Coupling Money Grids in Europe – the Political Dimensions of Money from a Relationist Perspective".



Zur Website des sozialwissenschaftlichen Nachrichtenportals


„Bloße Meinung“

Im Zeitalter von Fake News und alternativen Fakten, Hate Speech und rechtspopulistischer Mobilisierung in den sozialen Medien geht die Verteidigung von Wissenschaft und Wahrheit, von Wissen und Tatsachen nicht selten mit einer Abwertung „bloßer“ Meinungsäußerungen als unqualifizierte Beiträge einher. In seinem Essay ruft Frank Nullmeier dagegen die zentrale Bedeutung der Meinung für demokratische Willensbildungsprozesse in Erinnerung und bricht eine Lanze für die öffentliche Auseinandersetzung über Inhalte und Werte, die widerstreitenden Überzeugungen Raum gibt, ohne sie vorschnell als unwissenschaftlich zu diskreditieren.

Ein Auftrag, den sie nicht ablehnen können

Tilman Reitz berichtet über die am 17. Mai 2019 an der Alice Salomon Hochschule Berlin veranstaltete Tagung „Ohne Arbeitsvertrag und doch unersetzlich für die Lehre. Lehrbeauftragte im Spannungsfeld aktueller Hochschulentwicklungen“ und beteiligt sich damit an der aktuellen Debatte über prekäre Beschäftigungsverhältnisse an deutschen Universitäten.

Georg Simmel, neu gelesen

In der 2. Welle unseres Simmel-Schwerpunkts, den wir anlässlich des 100. Todestages des vielseitigen Gründervaters der Soziologie im vergangenen September begonnen hatten, setzt sich Christopher Schlembach eingehend mit Simmels Grundlegung der Soziologie aus der „Tatsache des Du“ und den Grundformen des Gesellschaftlichen auseinander. Karl Lenz erläutert in seinem Beitrag, wie Simmel  dem Fach gleichsam den Möglichkeitsraum der Mikrosoziologie erschließt und illustriert dies anhand von Simmels Theorie der persönlichen Beziehungen. Frank Adloff setzt sich intensiv mit Simmels Tauschkonzept sowie dessen Grenzen auseinander, während Wolfgang Knöbl versteckten und möglichen Motiven nachspürt, die Eingang in die Philosophie des Geldes gefunden haben.

Rezensionen 

Unter dem Titel „Transithandel, helvetisch“ setzt sich Friedrich Lenger mit Lea Hallers jüngst erschienener Studie zu Geld- und Warenströmen im globalen Kapitalismus auseinander, in der die Autorin am Beispiel der Schweiz zeigt, wie der Transithandel zur entscheidenden Triebkraft für die Ausbildung der Weltwirtschaft im späten 19. Jahrhundert wurde.
Weitere rezensentische Stellungnahmen, unter anderem zu Adam Toozes „Crashed. Wie zehn Jahre Finanzkrise die Welt verändert haben“, „Degrowth/Postwachstum zur Einführung“ von Matthias Schmelzer und Andrea Vetter oder „Populäre Kulturen zur Einführung“ von Niels Penke und Matthias Schaffrick, finden Sie hier


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags

»Die ›Judenfrage‹ im Bild«

Am 11. Juni spricht Harriet Scharnberg im Auditorium der Topographie des Terrors über »Die ›Judenfrage‹ im Bild. Der Antisemitismus in nationalsozialistischen Fotoreportagen«, Thema ihrer gleichnamigen Studie, die 2018 in der Hamburger Edition erschienen ist. Darin analysiert die Historikerin die NS-Bildpolitik zur sogenannten Judenfrage und zum jüdischen Leben im Reich in den besetzten Gebieten und den verbündeten Staaten. Sie zeigt, wie die NS-Bildpresse verschiedene Visualisierungsstrategien entwickelte, um abzuwiegeln, zu täuschen und zu verzerren. (Falls Kürzungen nötig sind, kann der kursive Satz gestrichen werden.)

Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Niederkirchnerstraße 8, Berlin, und ist Teil einer gemeinsam mit dem Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin durchgeführten Reihe »Im Gespräch mit M. Wildt«, die von Michael Wildt moderiert wird, der ebenfalls Historiker und Autor der Hamburger Edition und Professor an der Humboldt-Universität ist.


Nachrichten aus Verlag und Zeitschrift

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Verlags

Perspektiven der Geldsoziologie
Heft 3-4 | Juni/Juli 2019


Erscheint am 11. Juni 2019 

Viele Dinge unseres Alltagslebens sind uns so vertraut, dass wir sie gebrauchen, ohne uns zu fragen, wie sie eigentlich funktionieren. Eines dieser Dinge, von deren Ursprung und Funktion wir uns allenfalls naive Vorstellungen machen, ist das Geld, das für uns erst dann zu einem theoretischen Problem wird, wenn seine Funktionsbedingungen ins Wanken geraten. Erst dann wird ersichtlich, dass sich die gesellschaftliche Bedeutung des Geldes nicht in seiner Rolle als ubiquitäres Tauschmittel erschöpft. Folgen wir dem Geld auf seinen verwickelten Wegen rund um den Globus und verabschieden wir uns von gewohnten Sichtweisen, eröffnen sich neue Perspektiven der Geldsoziologie, in deren Sichtachsen das Geld seine vermeintlich festgeprägte Form verliert und sich ebenso in Bilanzen und Zahlenkolonnen verwandelt wie in Versprechen und soziale Beziehungen.
Mit Beiträgen von Philipp Degens, Aaron Sahr, Klaus Kraemer, Nigel Dodd, Christine Desan, Andreas Langenohl, Supriya Singh und Axel T. Paul.


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